Beste Gulasch von Welt!

Wie am Freitag schon angekündigt, gibt es zur Abwechslung mal wieder ein Rezept aus meiner Kantaune. Eigentlich wollte ich ja ein anderes Rezept posten, aber dann hat das Beste Gulasch von Welt diesen Plan zunichte gemacht. Das andre Rezept verrate ich jetzt natürlich noch nicht, denn das gibt es dann beim nächsten Mal. :-)


So ein Gulasch ist ja jetzt nicht unbedingt "Haute Cuisine" aber das ist mir ziemlich Blunzn.  (...so! jetzt hab ichs euch aber gesagt! :-) Die guten alten Klassiker - und dazu gehört für mich einfach ein ehrliches Gulasch - sind halt immer wieder richtige Burner. Und wenn schon Gulasch, dann auch die Nockerl selber machen. War für mich eine Premiere, aber jetzt weiß ich, daß ich nie wieder fertige Nockerl kaufen geh. Ein Frevel!

Weil ich wollte, das mein Gulasch alles bisher da gewesene übertrifft - und das hat es - habe ich es gaaaanz langsam im Topf köcheln lassen. Gut Ding braucht Weil - man sollte sich also Zeit dafür nehmen. 5 Stunden im Topf sind zwar lange, aber dafür kann man das Fleisch dann mit der Zunge am Gaumen zerdrücken. Woooahhh, es war so gut. :-)

Also gemma's an...wir brauchen:

Für's Gulasch
- Gelbe Zwiebeln bis zum Abwinken (Menge 1:1 wie Fleisch)
- 1 guten Kilo Gulaschfleisch vom Rind (ich empfehle Wadschinken)
- 2x Knorr Bouillon pur (Rind)
- 4 EL Paprika, edelsüss
- 1 EL Majoran & 1 Prise Kümmel
- Wasser & 1 Schuss Essig zum Ablöschen (ca. zusammen 1/8l)

Für die Nockerl
- 400g Mehl
- 3 Eier
- Wasser
- Salz

Zuerst mache ich den Gulaschsatz. Der ist absolut wichtig und mit ein Grund wieso es so gut schmeckt. Das heisst: Zwiebeln schneiden und in einem großen  Topf Farbe nehmen lassen. 

Dann den Paprika einrühren und gleich mit dem Wasser/Essig Gemisch ablöschen. Mit Majoran und Kümmel verfeinern. Alles weich dünsten und den Gulaschsatz pürieren, denn da kommt jetzt das Fleisch rein.  


Das Fleisch in schöne große Stücke schneiden, erstens verliert es eh noch an Größe, zweitens sind die großen Stücke einfach ehrlicher. Wie im Wirtshaus halt! 
Und ab jetzt braucht man dem Gulasch nur noch Zeit geben, damit es langsam vor sich hin köcheln kann. 
 Erst sieht es noch ein bisschen nach Kürbis-Irgendwas aus, aber nach ein paar Stunden...
 ...kommen wir der Sache schon näher! :-)

Zwischendurch mal die Bouillon pur (anstelle von Salz) unterrühren und immer wieder Wasser zugießen, falls es zuwenig wird. Das war's.

Für die Nockerln macht man aus den Zutaten - einfach alles zusammenmischen*ilike* - einen Teig. 
Als gut bestückter Haushalt verfügt man über ein Nockerlsieb, wir hatten keins.
Ich hab aber einen einfallsreichen Mann zu Hause, der zufälligerweise auch noch sehr gerne bastelt. Innerhalb von 10 Minuten hatte ich also auch ein Nockerlsieb :-) Tadaaaaa!
Den Teig über das Sieb in kochendes Salzwasser streichen, sobald die Nockerl oben schwimmen rausfischen und mit warmen Wasser abschrecken.
Dann kann man sie schon essen oooder: noch in einer Pfanne mit zerlassener Butter bisschen anbrutzeln. Mhmmm.
Gulasch mit Nockerln anrichten und vieeeeel Lob ernten. :-)

Gutes Gelingen!
Superzischigst*Eure Tau

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3 comments

  1. Uns ist aufgefallen, dass Ihr Blog viele leckere Rezepte hat! Wir würden uns dafür freuen, wenn Sie sich auf Rezeptefinden.de registrieren, damit wir auf ihn verweisen können.

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  2. Hallo liebe Rezeptefinden.de-Team!
    Oh das freut mich aber sehr, na klar werd ich mich registrieren. freue mich über jede art von zusammenarbeit! alles liebe, tau

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  3. ich mehl den gulasch ansatz no a bissi dann is no cremiger😀

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