DIY*Stoffrestl-Beanie

Nachdem sich mein Blog in letzter Zeit eher zu einem LowCarb-Foodblog entwickelt hat, ist es mal wieder höchste Zeit für ein neues DIY-Projekt.

Der Sommer steht vor der Türe - jaja, ich weiss, es ist gerade erst Frühlingsbeginn: mir egal - und da wollte ich mir gerne einen neuen Rock nähen, aus einem ganz schönen Stoff, der schon ewig bei mir herum liegt und nur darauf wartet zum allerschönsten Rock zu werden. 

Aber an Tagen wie dem letztem Wochenende, fällt für mich 'drin bleiben und nähen' ganz einfach unter ziemlich geistesgestört. Also musste etwas schnelleres her. Und hier ist es: Mein Stoffrestl-Beanie.

Ich war ja vor kurzem in der Herzilein Stoffwerkstatt und habe dort ein Sackerl mit Stoffresten mitgehen lassen (also, ich hab es natürlich gekauft :-)....alle recht schmal und lang...was macht man damit? Für einen Loop zu schmal und sonst... keine Ahnung. Naja und gestern so gg. 24:00 hat es mich dann gepackt und ich hab mal angefangen die Stoffreste zu schneiden und aneinander zu stecken, erst gar nicht sicher, ob das überhaupt etwas wird und wenn ja, ob es dann auch noch passt.


Aber hallo! Super ist meine Beanie geworden! Und es geht sooooo einfach und natürlich tausendmal schneller als eine zu häkeln....gefällt mir :-))

Am mühsamsten war eigentlich das zusammenstückeln. 

Natürlich kann man es sich auch um einiges einfacher machen und das Beanie gleich aus einem ganzen Stück Jersey nähen, dann spart man sich die Stücklerei und es sollte ziemlich schnell gehen. Die ganze Breite sollte in etwa dem Kopfumfang entsprechen. Dann klappt man den Stoff in der Hälfte zusammen und schneidet die Beanieform aus. Ich hab das ohne Schnittmuster gemacht, ist wirklich easy.
Im Bild ist der Stoff schon in der Hälfte gefalten und ausgeschnitten, wie man sieht. Die Ecken braucht man für die klassische Beanie-Form. Beanies haben oben immer so ein genähtes Kreuz - daher diese Ecken hier. Dann einfach den bereits zugeschnittenen Stoff auf den anderen (in der Hälfte gefaltenen) Stoff legen und nochmal ausschneiden.
Würde man beide Stoffen jetzt offen nebeneinander legen, hätte man 8 Zacken oben.
Jetzt näht man die lange Seite zu und lässt ein ca 5cm langes Loch offen (das braucht man aber nur bei einem der beiden Beanie-Teile machen, das andre kann man ganz zunähen). Die Zacken werden auch zugenäht, aber zuerst nur die äusseren Seiten. 
Dann nimmt man das "v" (also die offenen Seiten der Zacken) in der Mitte, zieht es auseinander, sodass die offenen Stellen übereinander liegen und näht diese ebenfalls zu. Jetzt ist man schon fast fertig.
Sooo...und jetzt legt man die Beanies ineinander, mit der schönen Seite zueinander (=rechts auf rechts) und steckt den Rand ab. Dann wird einmal rundherum genäht.
Und jetzt kommt der Sinn des offen gelassenen Lochs: 
Da wird das Beanie nämlich durchgeschlupft.
Das kennen wir ja schon vom Loop nähen :-) 
Und jetzt ist unser Wende-Beanie fertiiiig, juhuuu! 
Das heisst...FAST: denn das offene Loch ist ja noch offen. Einfach ganz am Rand mit der Maschine zunähen, das keine dicke Wulst seitlich über steht...man kann's auch mit der Hand nähen, wenn man mag :-) ich wollte nicht.

Ich werd' gleich noch eine machen, hab' noch einen andren Jersey Stoff über, diesmal ein großes Stück, ohne stückeln, aaah :-))

Ich hoffe ihr kennt euch aus und mein Tutorial war halbwegs verständlich.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Superzischigst*Eure Tau


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2 comments

  1. coole Idee aber häääääääää?!=")$/!=)!?!?`!!?! ich check sowas beim Lesen immer überhaupt nicht, wenn ich dann die zugeschnittenen Teile vor mir hab, gehts aber meistens irgendwie! ;)

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  2. :-D ja so gehts mir auch immer beim ersten mal was neues nähen...machs vlt besser erstmal aus einem stück alten stoff (keine restln, sondern groß genug) und wenns geklappt hat, dann nimm den, den du gern hättest. das ganze dauert, wenn man dann mal das erste hinter sich hat, wahrscheinlch nur max. eine stunde.

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