Kreta-Special: Taunterwegs auf Foodblogger-Reise Tag 2, Jeep Safari

So ihr Lieben, heute gibt es den nächsten Bericht zu unserer FoodBlogger-Reise! 

Ihr erinnert euch, am Freitag sind wir etwas erschöpft im Apollonia Beach Resort & Spa angekommen und dann hatten wir den ganzen Tag Programm. Am Abend bin ich einfach nur noch ins Bett gefallen und so blieb eigentlich kaum Zeit, mir das Hotel auch mal näher anzuschauen. Da ich dann aber am Samstag in der Früh recht zeitig munter war, packte ich die - für mich recht ungewöhnliche - Gelegenheit am Schopf und machte einen Spaziergang durch die Anlage runter zum Meer. 

Vorbei am Frühstücksgarten...
...weiter durch die prächtige Gartenanlage des Hotels...
...vorbei am Pool. Es soll ja Leute geben, die extra ans Meer fahren, um dann den ganzen Urlaub am Pool zu verbringen. Hallo?!?!? 
Naja, jedem das seine, mich hats gleich runter zum Meer gezogen...ja, man sieht an meinen Augis: bisschen müde war ich schon noch :-) Aber glücklich: Meeeeeer!!!!!!!



Natürlich war ich auch drin, aber die Wellen waren recht heftig, also hab ich beschlossen, auch noch ein paar Längen im Pool zu schwimmen - herrlichst!

Frisch und - fast - munter haben wir uns dann wieder beim Frühstück getroffen, aber diesmal hab ich nur einen Kaffee getrunken, schließlich konnte ich mir schon ausrechnen, das wir wieder "ein bisschen was zum Kosten" bekommen würden...und ich sollte Recht behalten ;-)

Um halb 10 holte uns Vangelis - unser Guide für den Tag - ab und gemeinsam mit Etty, unserer Reiseleiterin begaben wir uns auf Jeep Safari! Das war wirklich eins der besten Erlebnisse der ganzen Reise, muss man echt sagen.

Erstens, weil wir mit Vangelis richtig viel Spaß hatten und zweitens, weil alle Stationen richtig toll waren. Am Weg zum ersten Dorf kamen wir erstmal an einer versunkenen Stadt vorbei. Alle Bewohner mussten heuer innerhalb einer Woche die Stadt räumen - das muss man sich mal vorstellen! 
Vangelis, immer hilfsbereit!
Leider erinnere ich mich nicht mehr, wie das nächste Dorf geheissen hat. Dort war unser erster Stopp der Tour und wir haben wieder lauter gute traditionelle griechische Leckereien bekommen - und natürlich Raki, denn das trinkt man ebe so zu den Mezedes, egal ob es erst halb 11 am Vormittag ist oder nicht (sehr sympathisch :-D). 

Und man mag vielleicht meinen es wäre langweilig, wenn man jeden Tag u.a. Weinblätter aufgetischt bekommt - aber sie schmecken überall anders und jedes Mal sooo gut...man muss einfach wieder zugreifen :-)
Die hauseigene Raki-Produktion musste natürlich durchgekostet werden :-)
Als nächstes ging es dann gaaaaaanz hoch hinauf in die Berge, über Stock und Stein hin zu einem Ziegenhirten mit eigener Käseproduktion.
Vangelis hatte Mais mit und wir durften die Ziegen füttern, die waren auch gleich recht "anlassig" :-))


Ein ehrlicher Käsetopf.

Die Hausbar. :-)
Der Hirte hatte mal bei einer Wasserstelle einen vergifteten Adler gefunden. Das Gift hatte den Adler so ausgetrocknet, dass er sehr durstig  - und bei der Wasserstelle beim Trinken - ohnmächtig wurde, der Arme :-(. Der Hirte hat ihn mitgenommen, einen Tag aufgepäppelt und ihn dann zu einer Art Auffangstation gebracht. Nach 3 Monaten konnten sie ihn wieder in die freie Wildbahn entlassen. So Schöööön! Schaut euch mal dieses Tier an! Hauptsache, alles ist gut ausgegangen!
Damit ihr mal eine Vorstellung bekommt, WIE HOCH wir oben waren:

Käse haben wir klarerweise auch gekostet und einen mitgenommen und selbstverständlich muss man auch beim Hirten Raki trinken. Und weil er so gut ist, natürlich auch einen mitnehmen :-))

Weiter gings dann wieder bergab, zurück in die Zivilisation. Am Weg zu unserem nächsten Stopp kamen wir bei einer Taverne vorbei - en Happerl Lamm im Vorbeifahren (oder wars Schwein? ich weiß es nicht mehr) geht immer! Ein griechisches Drive-through, sozusagen ;-))

Als Nächstes war das Vilaeti dran. Das Restaurant Vilaeti wurde in einem ganz alten, traditionellen griechischen Haus erbaut, das Haus wurde lediglich erweitert. Echt schön. Und auch hier wurden wir sehr herzlich empfangen. Hunger hatten wir eigentlich keinen mehr, aber Kosten muss man natürlich. Zack, wieder war der Tisch voll. Aaaaaber: hier haben wir etwas recht aussergewöhnliches für Kreta bekommen: Trüffel. Ich lieeeeeeeebe Trüffel.

Im Vilaeti kann man auch wohnen, in supernetten alten Bungalows, soooo schön! Und sie machen auch Trüffelwanderungen, das hätte ich supergern mal mitgemacht - ich glaub ich muss nochmal nach Kreta :-) 

Bisschen was zum Knabbern...

Look at these!!! Wowie!!

Die su-per-lieben Gastgeber! Das Vilaeti ist ein echter Geheimtipp...man munkelt, dass auch schon gewisse russische Herren, die mit P anfangen und mit Utin aufhören, dort essen waren.
Aber viel wichtiger ist: das hier war die ALLERBESTE Nachspeise, die ich je gegessen habe. Ever. True! Griechisches Joghurt mit Biskuit drin, ein bisschen wie ein Orangen-Tiramisu, zum Reinlegen! Und obwohl wir schon wieder seeehr voll waren - DAS haben wir ganz aufgegessen, gell Jasmin? :-DD

Nach dem Essen soll man sich ja bisschen bewegen, also haben wir noch einen Abstecher in den Eco-Park gemacht. Ok, eigentlich hätten wir dort dann richtig Mittagessen sollen - kein Scherz :-D - aber das haben wir nach dem Vilaeti abgesagt, es ging einfach nix mehr.

Jedenfalls kann man im Eco-Park traditionelles Handwerk - wie zB. Knüpfen und Raki brennen anschauen...

..und nett draussen sitzen!

Tja und dann gings auch schon weiter zum letzten Halt unsrer Foodie-Jeep-Safari. Aber dazwischen mal ein kurzer Halt beim Baum, wo der Legende nach Zeus und sein Techtel-Mechtel Liebe gemacht haben. Seitdem, heisst es, werden alle schwanger, die den Baum berühren. Glaub ich nicht! :-D

Letzte Station unserer Jeep Safari war dann ein richtiger Kontrast zu allem bisherigen, doch recht tradtionellem: Das Beach Comber in Stalis, einem Nachbarort von Malia. 

Suuupermodern und stylish - Bar/Restaurant, Lounge und Strand - hier hat man alles was man gerne möchte. Und eine wirklich hervorragende Küche.


Na sicher haben wir auch dort etwas gegessen, was glaubt ihr denn? Und dazu gabs dann noch eine Lammstelze auf Trüffel-Risotto, Meeresfrüchte-Kritharaki und meine neue Lieblingsspeise: Nudeln, die aus Tintenfisch gemacht sind. Also lowcarb! Ich werde sie ganz bald nachmachen und das Rezept posten, echt geil.
Hallo, Strand von Stalis...und schnelle wieder Tschüss :-)
Irgendwann muss man doch auch wieder heimfahren, schließlich stand ja noch das Abendessen am Plan! 

Im Hotel hatten sie ein Riiiiiiiiieeeeeeesen Fischbuffet gemacht, aber wir hatten leider schon einen Tisch in einem anderen Lokal, daher gibts jetzt nur kurz ein paar Fotos davon, Wahnsinn... 
...irgendwie faszinierend und makaber zugleich.
The Chef.
Ich hätte gern auch mal im Hotel gegessen, Die Leute vom Apollonia waren alle so lieb...ich glaube sie waren auch enttäuscht, das wir eigentlich nie da waren.

Aber: keine Zeit, weiter gehts ins Peskesi, zum Abendessen! Hier wird alles mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Und wie bei allen unseren Stationen kommen alle Produkte und Zutaten von lokalen Bauern. Oder eben aus der eigenen Landwirtschaft, wie im Peskesi.


An diesem Abend war nach  dem ganzen Tag EssenEssenEssen bei mir leider ein Punkt erreicht, wo ich nix mehr Essen konnte. Also wirklich...FAST nix mehr, ich war fix und fertig. Echt schade, denn die Speisen waren alle großartig! Ok, bisschen was hab ich gekostet, aber ich war dann echt froh, als das viele Essen eeeendlich weg war. 

Long Story short:
1., Wenn ihr auf Kreta seid: Macht unbedingt diese Jeep Safari, die war richtig toll!
2., Checkt euch einen Tisch im Vilaeti, oder übernachtet gleich dort. 

In diesem Sinne: stay tuned for the next Day!


Superzischigst*Eure Tau








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