Muscheln in Weißwein-Knoblauch-Sauce

Als ich unlängst einkaufen war, bin ich über frische Miesmuscheln gestolpert und zack, schon waren sie in meinem Einkaufskorb.


Ich liebe Muscheln, habe sie aber bisher noch nie selbst zubereitet. Dabei ist es so einfach wie Eierspeis' machen - und es geht auch fast so schnell. Also ok, vielleicht nicht ganz so schnell, aber es dauert nicht länger als 20-30 Minuten inkl. Vorbereitung und man hat ein schnelles fancyschmancy After-Work-Dinner.
Zutaten für 2
1kg Miesmuscheln
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch (oder auch gerne mehr, je nach Geschmack)
2 Karotten
400ml Weißwein
200ml Obers
ggf. ein bisschen Zitronenfaser oder Fix Einbrenn zum Binden
Petersilie
Salz 
Pfeffer
Butter zum Braten
Zubereitung
Muscheln ggf. putzen oder wenn sie schon geputzt sind, dann nur gut abwaschen. Zwiebel, Knoblauch und Karotten fein würfelig schneiden. Die Zwiebel-Knoblauch-Karotten-Mischung in Butter anbraten und mit dem Weißwein ablöschen.

Jetzt kommen die Muscheln in den Topf - 5 Minuten kochen lassen, dann aus dem Topf fischen und kurz zur Seite stellen.

Jetzt das Obers in die Sauce mischen (bitte nicht mehr kochen, sonst flockts) und mit dem Pürierstab das Gemüse in der Sauce fein pürieren - sie Sauce bleibt trotzdem noch recht flüssig, wenn ihr sie gern dicker habt, dann dickt sie mit ein bisschen Fix Einbrenn oder als lowcarb Variante mit Zitronenfaser ein. Petersilie fein hacken und in die Sauce rühren.

Jetzt kommen die Muscheln wieder in den Topf zur Sauce und bleiben nochmal 5 Minuten drin. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Kleiner Tipp: Irgendwo hab ich mal Bouillon Pur Fisch gekauft, fragt mich nicht wo, damit hab ich die Sauce noch verfeinert. Ihr könntet natürlich auch Fischfond nehmen  - oder auch nicht, ganz wie ihr wollt.

Tja und das wars auch schon! Hammer, oder?
Dazu passt ein schönes Baguette. Wir haben aber gar nix dazu gegessen, die Sauce haben wir dann als Suppe ausgelöffelt, die war ziemlich ausgiebig und köstlichst!
... ach ja - wusstet ihr, das man Muscheln nur in Monaten mit "R" essen sollte und wisst ihr auch warum? 

Ich hab das mal recherchiert:
Da es früher keine Kühlschränke gab, verdarben die Muscheln im Sommer schnell. Das war ein Grund für die Beschränkung der Muschelzeit auf kalte Monate. Ein weiteres Argument war die Algenblüte in den Sommermonaten. Während der Blüte bilden die Algen giftige Stoffe, die bei Menschen schwere Vergiftungen verursachen können. Da Muscheln sich von Algen ernähren, speichern sie diese Giftstoffe.
Dank moderner Kühltechnik können die Muscheln jetzt auch im Sommer gut gekühlt werden. Außerdem ist durch ein EU-Gesetz gewährleistet, dass die Muscheln ganzjährig auf Giftstoffe kontrolliert werden. In den Reinigungs- und Verpackungszentren werden sie erst nach einer gründlichen Kontrolle für den Verzehr freigegeben. Daher kann die Empfehlung entschärft werden – eine Muschelvergiftung muss in den Monaten ohne „R“ nicht mehr befürchtet werden. Dennoch macht es Sinn, im Sommer auf Muscheln zu verzichten. Denn das ist die Zeit, in der die Muscheln laichen und dadurch nicht so gut schmecken.
(mehr dazu bei kochbar.de)
Einem ausgiebigen Muschel-Dinner steht also nichts im Weg!
Na, habt ihr jetzt auch Lust auf Muscheln bekommen?
Superzischigst*Eure Tau



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